Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)

Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)

Die Knoblauchsrauke, auch als Knoblauchskraut bekannt, gehört in die Familie der Kreuzblütengewächse. Sie hat einen knoblauchähnlichen, leicht scharfen Geschmack
und peppt so jeden Salat auf! Besonders zum Würzen von Speisen ist sie sehr gut geeignet, denn sie hat eine sanfte Schärfe und neben dem knoblauchähnlichen und einen leicht pfeffrigen Geschmack!

 


Fact #1 – unverkennbarer Geruch
Wenn die Blätter der Knoblauchsrauke zwischen
den Fingern verrieben werden, entfalten sie einen
unverkennbaren Geruch, der dem Geruch von
Knoblauch ähnelt


Fact #2 – in Vergessenheit geraten
Die heilsame Wirkung der Pflanze ist heutzutage nicht mehr so weit verbreitet.
Mittlerweile erfreut sie sich aber unter Kräuterfreunden
zunehmends endlich wieder mehr Beliebtheit.


Fact #3 – vielseitig als Heilkraut verwendbar!

Die Knoblauchsrauke wirkt nicht nur entzündungs-
hemmend und ist gut für´s Zahnfleisch, sondern sie
kann auch Verdauungsbeschwerden lindern

 

Knoblauchsrauke als Heilpflanze

Die vergessene Heilpflanze findet heute nur noch selten Anwendung. Im frühen Mittelalter hingegen hat man sie häufiger eingesetzt. Sie wirkt unter anderem antibiotisch und entzündungshemmend. Sie kann helfen bei:

 

 

Knoblauchsrauke erkennen

  • Geruch: wenn du die Blätter der Knoblauchsrauke zwischen den Fingern
    zerreibst, riecht sie knoblauchartig, das ist das eindeutigste Erkennungsmerkmal
  • die Blütenfarbe ist weiß, es sind 4 Blütenblätter an jeder Blüte
  • junge Pflanzen haben eher rundliche Blätter, Pflanzen ab 2 Jahren haben
    dreieckige Blätter
  • Größe ca: 40 bis zu 100 cm
  • Blühtezeit: April bis Juni
  • Blätter essbar von April bis Juni

Verwendung

  • Entzündungen der Haut: um entzündete Wunden oder Insektenstiche zu behandeln: gequetschte Blätter darauf legen
  • gegen Parasiten: Die Blätter der Rauke gründlich waschen und zu Salaten oder in deine Smoothies geben
  • nur roh verwenden, da die wertvollen Inhaltsstoffe bei Erwärmung zerfallen und die Heilwirkung im gekochten Zustand nachlässt
  • Die Blätter fein zerhacken und in Quark oder Joghurt geben, so erhälst du einen aromatischen Kräuter-„Knoblauch“-Dip
  • auch ein leckeres Pesto aus Knoblauchsrauke schmeckt wunderbar und vertreibt Parasiten

 

Bitte verwende Heilkräuter nur, wenn du dir ganz sicher bist, worum es sich handelt. Solltest du Zweifel haben, frage einen Kräuterkundler.

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